Wenn vom Partner nichts mehr kommt – 4 Gegenmittel, die helfen

von  Niklas Löwenstein

Es ist so frustrierend, wenn vom Partner nichts mehr kommt. Wenn du das Gefühl hast, der einzige zu sein, der sich um die Beziehung bemüht.

Leider kommt das in sehr vielen Beziehungen vor. Insbesondere Männer ziehen sich in Beziehungen, die schwieriger geworden sind, oft zurück und werden immer passiver.

In diesem Artikel schauen wir uns 4 Gegenmittel an, die dir helfen können, wenn du das Gefühl hast, dass von deinem Partner nichts mehr kommt.

4 Gegenmittel, die helfen, wenn vom Partner nichts mehr kommt

Bevor wir zu den Gegenmitteln kommen, noch ein Hinweis:

Wenn eure Beziehung an einen Punkt gekommen ist, wo dein Partner sehr passiv geworden ist, dann gibt es fast immer mindestens eins von sieben Kommunikationsproblemen zwischen den Partnern. Wir nennen diese Probleme "Beziehungsbremsen", denn solange du sie nicht löst, kannst du so viel Energie in deine Beziehung stecken, wie du willst...es wird nicht viel nutzen.

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1. Sieh dir das Leben deines Partners aus seiner Perspektive an

Wenn vom Partner nichts mehr kommt, ist das ein sicheres Anzeichen dafür, dass er nicht das Gefühl hat, in einer glücklichen Beziehung zu leben. Wenn du darüber nachdenkst, ist es wichtig für dich, zu beachten, dass ihr unterschiedlich auf eure Beziehung schaut. Ihr habt verschiedene Perspektiven. Versuch, dich in deinen Partner hineinzuversetzen und eure Beziehung durch seine “Brille” zu sehen:

  • Fühlt er sich nach wie vor von dir begehrt? Wenn dein Interesse an eurem Sexleben eingeschlafen ist, kann das für deinen Partner sehr viel schlimmer sein, als es das vielleicht für dich ist.
  • Hat er viel Stress bei der Arbeit? Stress in anderen Lebensbereichen kann der Grund dafür sein, dass ihm die Energie fehlt, sich auf die Beziehung zu konzentrieren.
  • Fühlt er sich von dir oft kritisiert? Wenn man das Gefühl hat, in den Augen des Partners nicht gut genug zu sein, ziehen sich v.a. Männer oft zurück, anstatt zu versuchen, das Gegenteil zu beweisen.
  • Wie ist eure Zeit zu zweit? Wenn ihr in euren Gesprächen nur noch die Jobs, die Kinder und was noch alles erledigt werden muss als Themen habt, dann ist eure Beziehung vielleicht einfach langweilig geworden und dein Partner macht lieber Dinge, die ihm mehr Spaß machen. Das muss nicht die Trennung bedeuten, aber es ist auf jeden Fall ein Anzeichen für eine Beziehungskrise.


Also, wenn du verstehen willst, warum dein Partner nichts mehr für die Beziehung tut, beschäftige dich damit, wie er eure Partnerschaft wahrnimmt. Zusätzlich kannst du unseren Beziehungstest machen, der dir dabei hilft, die Dinge zu identifizieren, die eure Beziehung ausbremsen:
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2. Akzeptiere, dass du deinen Partner nicht ändern kannst

Ich verrate dir ein Geheimnis: Du kannst jemanden nicht zwingen, mit dir eine glückliche Beziehung führen zu wollen. 

Es hilft nichts, vom Partner zu verlangen, dass er gefälligst mehr Zeit mit dir verbringen soll. Es wird eure Situation nicht verbessern, wenn du darüber nörgelst, dass er sich anderen Themen mehr widmet. Und es wird auch nichts bringen, wenn du drohst.

Die einzige Möglichkeit ist, dass dein Partner selbst feststellt, dass er von sich aus eine schönere Partnerschaft mit dir führen will.

Aber wie soll das gehen?

3. Denk daran, wen du ändern kannst

Der einzige Mensch, den du kontrollieren kannst, bist du selbst. Du kannst dein eigenes Verhalten ändern, wenn du das möchtest. Und auch wenn du deinen Partner nicht zwingen kannst, sich zu verändern, hat alles, was du tust, einen Einfluss auf ihn.

Eine Beziehung besteht immer aus den Dynamiken zwischen zwei (oder mehr) Personen. Und dein Verhalten beeinflusst deinen Partner viel mehr, als dir das wahrscheinlich bewusst ist.

Stell dir mal den Unterschied vor:

  1. 1
    Dein Partner kommt zur Tür rein. Du bist im Wohnzimmer und liest weiter auf deinem Handy. Als er auch ins Wohnzimmer kommt, ist deine erste Frage: “Hallo, hast du heute eigentlich X und Y erledigt?” 
  2. 2
    Dein Partner kommt zur Tür rein. Du legst dein Handy weg, gehst zu ihm, gibst ihm eine Umarmung und einen Kuss und sagst: “Hey Schatz, schön, dass du wieder da bist. Wie war dein Tag?”

Was meinst du, wie sich dein Partner in diesen beiden Situationen fühlt?

Und ja, das ist vielleicht ein etwas klischeehaftes Beispiel, aber es verdeutlicht etwas. 

Ihr habt jeden Tag unheimlich viele gemeinsame Momente. Und die Art, wie du sie gestaltest, hat direkte Auswirkungen darauf, wie sich dein Partner fühlt.

Und je besser er sich fühlt… Je schöner die Beziehung aus seiner Perspektive ist… Desto mehr wird er auch von sich aus dafür tun, dass die Partnerschaft schöner wird. 

Wir wollen alle zumindest unterbewusst mehr von dem, was sich gut anfühlt und weniger von dem, was sich schlecht anfühlt. Und wenn von deinem Partner nichts mehr kommt, garantiere ich dir, dass sich für ihn die Beschäftigung mit eurer Beziehung - und mit dir - aktuell nicht besonders gut anfühlt. Wenn du das änderst, verändern sich auch die Reaktionen deines Partners.  

4. Fang damit an 

Also, die Theorie ist ja schön und gut. Und vielleicht bist du jetzt auch überzeugt davon, dass es sinnvoll ist, eure Beziehung schöner zu gestalten, damit dein Partner mal wieder aus seinem Schneckenhaus herauskommt. Nur wie fängt man sowas an?

Genau dafür habe ich eine 5-Tage-Liebesfeuer-Challenge entwickelt, an der du zurzeit sogar kostenlos teilnehmen kannst. Meld dich am besten direkt an und fang heute noch mit den Tipps aus der Challenge an, deinen Partner wieder aus seinem Winterschlaf zu wecken.

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Niklas Löwenstein


Muss ich mich wirklich trennen, oder gibt es noch Hoffnung? Niklas war kurz davor, seine Ehe gegen die Wand zu fahren... Um seine Kinder vor einer Scheidung zu bewahren und wieder glücklich werden zu können, stürzte er sich auf alles, was seiner Beziehung vielleicht helfen konnte.

Aus dieser Suche wurde erst ein Hobby und dann nach und nach seine Lebensaufgabe. Heute ist seine Ehe glücklicher als je zuvor und er hilft mit seinen Artikeln, Büchern und Programmen hunderttausenden dabei, auch wieder glücklichere Beziehungen zu führen.

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