Ehekrise meistern - eine neue Methode

Wenn dir einer der folgenden Sätze in letzter Zeit durch den Kopf gegangen ist, sind die Chancen ziemlich hoch, dass ihr euch in einer Ehekrise befindet:

1

“Wir verbringen so gut wie keine Zeit miteinander und wenn er mal Luft hat, dann spielt er mit seinem Handy... Hätte nie gedacht dass das mal so ein nebeneinander her leben sein wird...”

2

“Aber das ist wohl auch unser Problem… Reden... Wir können nicht mehr miteinander reden. Alles was wir uns sagen kommt irgendwie falsch an... Wir streiten uns meistens wegen Kleinigkeiten die dann aber extrem ausarten!”

3

“Wir haben uns als Paar im Alltag komplett auseinander gelebt. Wir sind in erster Linie Eltern und dann halt noch der Job, wenig Möglichkeiten Zeitraum zu zweit frei zu schaufeln… Ich dachte ja, das wird nach den ersten Jahren mit den Kindern schon wieder, aber es gibt irgendwie keine Wärme mehr in unserer Beziehung.”

4

“Meine Frau ist seit einem Jahr auf Distanz. Ich weiß gar nicht, wie das passiert ist, aber irgendwann wurde es immer schwieriger. Ich möchte bzw. wollte Nähe. Mittlerweile weiß ich nicht mehr ob ich sie noch liebe. Ich hätte nie gedacht, dass uns sowas passieren könnte. Wir waren doch früher so dermaßen verliebt...”


Wenn dir etwas in der Art in letzter Zeit durch den Kopf gegangen ist und du dich deiner Gefühle nicht mehr sicher bist, dann habt ihr eine Beziehungskrise.

Damit ihr so eine Ehekrise meistern könnt, gibt es bestimmte Dinge, die ihr tun könnt. Aber wichtig ist zuerst einmal zu verstehen, was eigentlich dazu geführt hat, dass ihr in einer Krise seid und was nicht.

Denn die Chancen sind relativ hoch, dass das, was du aktuell für die Ursache eurer Beziehungskrise hältst, gar nicht die eigentliche Wurzel des Problems sind, sondern ein Symptom eines tiefer liegenden Problems.

Was ist nicht der Auslöser eurer Eheprobleme:

1. Regelmäßiger Streit

Wenn es in einer Beziehung regelmäßig knallt, wenn bei euch Türen zufliegen, Partner in Diskussionen mauern und gar nicht mehr antworten oder ihr euch schlimmer Beleidigungen um die Ohren haut, als ihr je einem Fremden an den Kopf werfen würdet, dann seid ihr in einer Krise. Aber der Streit ist nicht der Grund für eure Krise. Weil bei euch etwas Bestimmtes nicht stimmt, habt ihr angefangen, euch immer wieder zu streiten.

2. Unterschiedliche Ansichten

Soll euer Kind katholisch oder Evangelisch getauft werden? Wird im Haus geraucht, auf dem Balkon, oder auf gar keinen Fall, jemals auch nicht, wenn man mit Freunden unterwegs ist…

Es gibt so viele Themen, die Partner in einer Beziehung unterschiedlich sehen können. Und wenn diese Themen grundlegende Werte und Vorstellung beinhalten, dann gibt es Konflikte, die sich in einer Beziehung nie endgültig lösen lassen.

Aber auch diese Konflikte sind nicht der Auslöser eurer Ehekrise. Jedes Paar hat Unterschiede und es sind nicht diese Themenbereiche, die zu einer Ehekrise führen, sondern euer Umgang damit. Und wenn ihr einen oder mehrere Konflikte habt, die euch ständig begleiten und für die ihr keine Lösung finden könnt, dann ist nicht der Konflikt schuld, sondern etwas anderes…


3. Eine Affäre

Wenn der Partner einen Vertrauensbruch begangen hat und sich mit jemand anderem eingelassen hat, dann führt das natürlich in eine Ehekrise… Könnte man meinen.

Tatsache ist allerdings, dass ihr die Krise schon hattet, bevor es zu der Affäre kam, denn in fast allen Fällen flüchtet sich ein Partner in eine Affäre, weil ihm oder ihr in der Partnerschaft etwas fehlt.

Die Affäre ist also nicht der Grund der Ehekrise, sondern ihre Folge. Auch wenn eine Affäre natürlich die Krise noch einmal deutlich verschlimmert.

4. Du bist dir deiner Gefühle nicht mehr sicher (oder deinem Partner geht es so)

Wenn Beziehungen lange genug brach liegen, dann fragt sich irgendwann der erste Partner, ob er oder sie noch Gefühle hat. Oder ob man eigentlich nur noch aus Gewohnheit mit dem Partner zusammen ist. Auch das ist eine Folge der Ehekrise und nicht ihr Auslöser. Wenn das angesprochen wird, dann holt es die Krise nur ins Tageslicht.

Also wie entsteht eine Ehekrise wirklich?

Entgegen der Landläufigen Meinung ist Liebe in einer Beziehung nicht einfach nur ein Gefühl. Liebe hat immer zwei Seiten:

  1. Wie sehr du dich von deinem Partner geliebt fühlst
  2. Wie genau du dafür sorgst, dass sich dein Partner von dir geliebt fühlt


In der Anfangszeit einer Beziehung, sorgen wir meistens sehr intensiv dafür, dass sich der Partner von uns geliebt fühlt.

  • Wir sind aufmerksam
  • Wir machen Geschenke
  • Wir sagen nette Dinge zu unserem Partner
  • Wir verbringen viel Zeit zusammen und erleben gemeinsam interessante, neue Dinge
  • Wir sagen und zeigen dem Partner, dass wir ihn oder sie attraktiv finden


Aber wenn der Alltag zu lange an einer Beziehung nagt, oder wenn auf einmal aus Partnern Eltern werden und sich die Beziehung komplett ändert, hören wir häufig auf, die Dinge zu sagen und zu tun, mit denen wir uns früher unsere Liebe gezeigt haben.

Kann es sein, dass das in eurer Beziehung - vielleicht schon vor längerer Zeit - passiert ist?

Wenn eine Beziehung nicht mehr läuft, merkt man das meistens daran, dass sich beide Partner nicht mehr damit beschäftigen: “Wie kann ich dafür sorgen, dass sich mein Partner von mir geliebt fühlt” sondern sie sehr darauf fokussiert sind, wie sehr sie sich von ihrem Partner noch geliebt, oder dann im Normalfall nicht mehr geliebt fühlen.

Und wenn dann beide Partner sich auf diesen passiven Teil der Liebe konzentrieren, dann folgt daraus ganz natürlich, dass beide nicht mehr besonders viel dafür tun, dass sich der andere von ihnen geliebt fühlt und so kühlt die Beziehung nach und nach ab.

Das Liebesfeuer

Dabei kannst du dir die Liebe in einer Beziehung wie ein Kaminfeuer in einer kalten Winternacht vorstellen:

Solange es brennt, hält es euch beide wohlig warm. Versiegt die Flamme aber, breitet sich zwischen Euch langsam Kälte aus.

Stell dir das so vor, dass du jedes mal, wenn du einen positiven Moment, eine positive Interaktion mit deinem Partner hast, du sozusagen ein wenig Holz auf dieses Feuer nachlegst.

Dabei geht es nicht nur um das tolle Date, dass ihr vielleicht einmal im Monat habt. Positive Interaktionen passieren vor allem im Alltag vor und können so ziemlich alles sein:

  • Jedes Kompliment
  • Jede Umarmung
  • Wenn dich dein Partner anspricht und du nicht weiter auf dein Handy starrst, während du antwortest, sondern du unterbrichst was du grade tust und dein Aufmerksamkeit deinem Partner zuwendest
  • Oder wenn du ihm oder ihr eine nette Whatsapp schreibst, wenn ihr grade nicht zusammen seit.

Es gibt unfassbar viele Dinge, die deinem Partner zeigen, im großen wie im kleinen, dass er oder sie dir wichtig ist. Und jedes mal, wenn du das signalisierst, dann legst du damit einen kleineren oder je nachdem einen größeren Scheit Holz auf das Feuer eurer Liebe.

Und jedes mal, wenn es eine negative Interaktion gibt, nehmt ihr mit der großen Grillzange einen Scheit Holz aus dem Kamin:

  • Zum Beispiel wenn du etwas nicht tust, dass du zugesagt hast
  • Wenn du deinen Partner ignorierst und damit zeigst, dass dir etwas anderes wichtiger ist. Selbst wenn es nur dein Handy ist.
  • Immer wenn du deinen Partner kritisierst
  • Und natürlich ist jeder Streit meist ein ziemlich großes Stück Holz, was ihr da aus dem Feuer rausholt


Damit das Feuer brennen bleibt, müsst ihr im Alltag deutlich mehr Holz auf das euer legen, als ihr herausholt. Denn wie jedes Feuer, brennt auch euer Liebesfeuer langsam herunter, wenn ihr gar nichts daran tut.

Solange euer Feuer brennt, ist die Stimmung in eurer Beziehung sehr gut. Dann tut dir eine blöde Bemerkung von einem gestressten Partner nicht weh und bei Meinungsverschiedenheiten sind beide Partner viel eher bereit nachzugeben, oder gemeinsame Lösungen zu finden.

Aber wenn das Feuer einmal heruntergebrannt ist und nur noch die Kohle glüht, dann ist die Ehekrise nicht mehr weit. Denn wenn es schon kalt ist und dein Partner jetzt auch noch ein Stück Kohle aus dem Feuer holt, dann reagierst du ganz schnell angefressen.

  • Dann entwickeln sich aus kleinen Meinungsverschiedenheiten ganz schnell ein Streit nach dem anderen
  • Dann schafft ihr es nicht, bei unterschiedlichen Ansichten einfach mal nachzugeben
  • Dann wächst die Frustration mit der Situation weiter und weiter, bis sich ein Partner in eine Affäre flüchtet oder einfach aufgibt
  • Dann fühlt ihr euch nicht mehr vom anderen geliebt und fragt euch irgendwann, ob ihr eigentlich noch Gefühle für diese Person habt, die irgendwie mehr Mitbewohner als Partner und Liebhaber ist

Liebe besteht immer aus zwei Teilen 

Du kannst erst einmal nur wenig daran tun, wie sehr ihr du dich von deinem Partner geliebt oder nicht geliebt fühlst. Aber du kannst ganz aktiv dafür sorgen, dass dein Partner sich wieder mehr von dir geliebt fühlt.

Das alleine kann das Liebesfeuer bei euch wieder in Gang bringen, so dass auch dein Partner wieder bereit ist, mehr für eure Beziehung zu tun.


Und wenn ihr beide euch darauf konzentriert, dass sich der andere von euch mehr geliebt fühlt, dann schafft ihr es in wenigen Wochen wieder euer Liebesfeuer zum brennen zu bekommen und eure Krise zu überwinden.

Wenn du direkt damit anfangen willst, dann melde dich jetzt bei unserer 5-Tage-Beziehungs-Challenge an.
Diese Challenge wird dafür sorgen, dass du oder ihr die ersten Schritte zurück zu einer liebevolleren Beziehung geht.


Denn eure Ehekrise wird nicht vorüber gehen, weil du so etwas wie diesen Artikel hier liest. Der einzige Weg eure Krise zu überwinden besteht darin, dass du anfängst etwas zu tun. Und unsere Challenge kann dafür ein optimaler Startpunkt sein.

-> Hier geht´s zur Challenge