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Allgemein

Nur noch streit in der Beziehung?

von  Niklas Löwenstein

Wenn 80% der gemeinsamen Zeit aus Streit besteht

Streit in einer Beziehung ist vollkommen normal. Doch wenn 80 Prozent der gemeinsamen Zeit nur noch aus Streit besteht, solltet ihr schleunigst reagieren. Denn ständiger Streit in einer Beziehung ist ein klares Anzeichen für eine Beziehungskrise.

Doch was kann man tun, wenn fast jede Kleinigkeit in einen Streit ausartet?
In diesem Artikel erfährst du mehr über die wirklichen Ursachen für Konflikte in Partnerschaften und was du tun kannst, wenn bei euch gefühlt nur noch Streit in der Beziehung ist.

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Ursachen für nur noch Streit in der Beziehung

Es gibt viele Gründe dafür, dass ihr euch irgendwann ständig streitet. Oft ist das Streit-Thema über das ihr euch in die Haare kriegt aber gar nicht die eigentliche Ursache dafür, dass ihr euch streitet. Häufig Unterschätze Gründe dafür, dass es nur noch Streit in der Beziehung gibt sind:

Stress in anderen Bereichen

Oft hat Streit in der Partnerschaft mehr mit Dingen zu tun, die außerhalb der Beziehung liegen. Wenn einer von euch Angst hat, den Job zu verlieren, oder er oder sie grade unter Leistungsdruck steht, dann entlädt sich das häufig beim Partner. 

Das ist ungerecht. Aber während wir im Alltag meist gut eine Rolle spielen können, hören viele von uns zu Hause damit auf. Weil wir uns dort am sichersten fühlen. Oft ist uns dabei gar nicht bewusst, dass wir dadurch, denjenigen, den wir am meisten lieben, schlechter behandeln als Menschen, die wir kaum kennen.

Müdigkeit

Kennst du noch diese Snickers Werbung? "Du bist nicht du selbst, wenn du Hunger hast"? Nun, ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das noch viel mehr gilt, wenn man müde ist.

Kurz gesagt: Wenn du müde bist, hast du eine kürzere Zündschnur. Auch entspannte Zeitgenossen werden mit zu wenig Schlaf schnell gereizt. Aber wenn einer von euch sowieso schon temperamentvoll ist, dann kann Schlafmangel das leider extrem verstärken.

Also falls ihr grade ein Baby bekommen habt, dann solltet ihr euch nicht wundern, wenn ihr euch durch den Schlafmangel deutlich häufiger streitet. 

Überlastung

Falls du den Begriff "Mental Load" noch nicht gehört hast, dann google ihn mal. Auch wenn sich die Rollenbilder in unserer Gesellschaft immer mehr angleichen, ist nach wie vor in den meisten Haushalten die Frau diejenige, die sich hauptsächlich um Kinder und Haushalt kümmert.

Wenn dann bei ihr auch noch ein Job dazukommt, dann kann die Mehrfachbelastung und das Gefühl, dass die Aufgaben bei euch unfair verteilt sind, zu einer starken Frustration führen. Und dieser Frust entlädt sich dann meistens im Austausch mit dem Partner, führt also zum Streit. 

Zu wenig Liebe in der Beziehung

Beziehungen entwickeln sich im Laufe der Zeit. Und während bei euch in der Anfangszeit sicher alles noch toll war, kann sich das im Laufe der Zeit ändern. Wenn in langen Beziehungen irgendwann der Alltag die Langeweile mit sich bringt zum Beispiel. Oder wenn aus Mann und Frau auf einmal Mama und Papa werden und sich das Leben und die Beziehung völlig verändert (wenn das bei euch der Fall war, schau dir unbedingt mein Webinar After Kids Dilemma an).

Häufig hören wir dann irgendwann auf, dem anderen unsere Liebe regelmäßig zu zeigen. Und wenn du deinem Partner nicht sagst, dass du ihn oder sie liebst und es auch nicht zeigst, dann wird der andere irgendwann annehmen, dass die Liebe irgendwie nicht mehr da ist. Das gilt natürlich auch, wenn dein Partner es dir nicht mehr zeigt. Das fällt euch oft nicht einmal bewusst auf. Aber es sorgt dafür, dass man enttäuscht von dem Partner und der Beziehung ist. Und das führt wiederum dazu, dass man schneller vom Partner genervt ist und kleine Streitigkeiten viel schneller zu großen Streits eskalieren.

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Wie vermeide ich ständigen Streit?

Natürlich ist kein Paar wie das andere. Und deshalb gibt es auch neben den genannten viele weitere Gründe, durch die ständiger Streit entstehen kann. Aber es gibt 2 Dinge, mit denen du dafür sorgen kannst, dass die ständigen Streitereien aufhören und bei euch wieder Harmonie einkehrt. 

1. Krieg deine emotionalen Reaktionen in den Griff

Das alte Sprichwort ist leider absolut wahr: Zu einem Streit gehören immer zwei.

Egal, ob dein Partner es ist, der oder die einen Streit beginnt, oder ob deine Wut in deinen Augen völlig berechtigt ist. Wenn ihr immer wieder über die gleichen Themen streitet, dann haben deine Reaktionen in diesen Situationen bisher noch nicht dazu geführt, dass es besser geworden ist. 

Der Beziehungsforscher John Gottman hat da mit seiner 5:1 Formel sogar wissenschaftlich einen Beleg zu gefunden. Diese  Ratio bedeutet, dass glückliche Paare sich daran erkennen lassen, dass auch in einer Auseinandersetzung 5 positiv erlebte Momente einem negativen gegenüber stehen. 

Wenn dir das grade ziemlich unmöglich erscheint, dann liegt es vermutlich daran, dass in einem Streit bei euch deine automatischen emotionalen Reaktionen die Kontrolle übernehmen und es dir ziemlich schwerfällt, dagegen etwas zu tun. Solange dir das allerdings nicht gelingt, wird es sehr schwer, den ständigen Streit abzustellen, weil ihr euch immer wieder in den gleichen Eskalations-Spiralen verliert.

Aber es ist absolut möglich, zu lernen, wie du deine Reaktionen veränderst und so dafür sorgst, dass bei euch eine Meinungsverschiedenheit nicht länger eskaliert. Und wenn ihr euch so weniger streitet und es harmonischer wird, ist es auch einfach, die Beziehung wieder schöner zu gestalten, so das es seltener zu Konflikten kommt.

Wenn du an deinen Reaktionen arbeiten willst, dann kannst du das entweder im Rahmen einer Therapie machen, oder du buchst dir meinen Online Kurs Weniger Streiten und fängst heute noch damit an. 


2. Sorg für eine schönere Beziehung

Kannst du dich noch an eure Auseinandersetzungen erinnern, als ihr noch richtig verliebt wart? Wenn du dich jetzt fragst "welche Auseinandersetzungen?" dann hast du damit den Nagel auf den Kopf getroffen.

Es ist nicht so, dass Paare die sich sehr lieben, keine Konflikte entstehen. Es ist nur so, dass in so einem Fall beide Partner bereit sind, die Situation aus den Augen des anderen zu sehen und ihm oder ihr erstmal keine bösen Absichten unterstellen. Außerdem ist man viel eher bereit einen Schritt auf den anderen zuzugehen, wenn man sich sehr wohl in der Beziehung fühlt.

Bevor das wirklich funktionieren kann, ist es allerdings wichtig, dass du dich mit Schritt 1. auseinandersetzt und dafür sorgst, dass ihr weniger streitet. Denn du musst wirklich sehr viel Schönes für deine Beziehung tun, damit du den Schaden, den jeder Streit zwischen euch anrichtet einigermaßen beheben kannst. 

Aber wenn du das gemacht hast, gibt es extrem viele Dinge, die du tun kannst, um eine schönere Beziehung zu führen. Ich rate dir dazu auf jeden Fall, dich am besten gleich für meine Mini Dates anzumelden. Das ist eine kostenlose E-Mail Serie, in der du jede Woche Anregungen für interessantere Gespräche mit dem Partner, Date Night Ideen und Beziehungstipps bekommst.

Hier geht es zu den Mini Dates

Wenn du dich an diese beiden Schritte hältst, also zuerst deine emotionalen Reaktionen besser kontrollieren lernst und so Streitsituationen besser entschärfen kannst und dann dafür sorgst, dass die Liebe zwischen euch wieder wächst, werden die ständigen Streits der Vergangenheit angehören und ihr werdet wieder eine harmonischere und liebevollere Beziehung führen.

Niklas Löwenstein


Niklas Löwenstein war als Experte für Product und Behaviour Design in vielen internationalen Technologiefirmen tätig, bevor er inspiriert durch eigene Erfahrungen zu dem Thema Liebe in Beziehungen kam und darin seine Lebensaufgabe fand. In seiner Arbeit kombiniert er seine Expertise, mit modernen Methoden Gewohnheiten im Leben seiner Klienten zu schaffen, mit den wirksamsten Verhaltensänderungen für glücklichere Beziehungen. Niklas Löwenstein hat neben verschiedenen Kursen 2 Bücher veröffentlicht, die bereits über 30.000 Lesern dabei helfen konnten, glücklichere Beziehungen zu führen. Er hat 2 Kinder, ist verheiratet und lebt mit seiner Familie in Köln.

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